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24. Dezember 2025

Wer ist eigentlich diese Merry? Eine kleine Weihnachtsgeschichte…

Alles fing mit der Geburt an… deiner Geburt. Stell dir mal vor, das wäre nicht passiert. Mama und Papa hätten sich nicht kennengelernt, nicht geschmust, sich nicht getrennt – und du? Du wärst nie geboren. Unfassbar, oder?

Und genau da würde ein Stoiker kurz innehalten und sagen: Das Einzige, was sicher ist, ist: Es ist passiert. Nicht als Gleichgültigkeit, sondern als Startpunkt. Nicht „Warum ich?“, sondern „Okay. Ich bin da. Was mache ich jetzt daraus?“ (Amor fati lässt grüßen.)

GOTT SEI DANK, DASS ICH DA BIN!

Wann hast du das, dass letzte Mal gesagt? Eben.

Nicht da. Aber dann hättest du auch keine Kindheit und Jugend gehabt. Keine schöne, keine schlechte. Denn dooferweise gibt’s bei jedem in der Kindheit und Jugendzeit oft Höhen und Tiefen: Erfahrungen, Erfolge, Misserfolge. Irgendwie prägt das alles – und dann sind wir irgendwann erwachsen.

Viel zu schnell. Faxen machen, Spaß haben, sich mit Freunden treffen, den Moment genießen – und dann, plötzlich: erwachsen. Was bedeutet das eigentlich, „erwachsen sein“? Nicht mehr in der Schule sitzen und keine Hausaufgaben machen oder eben schnell noch abschreiben, irgendwie ohne Lernen die Prüfungen bestehen und Breakdance – oder was auch immer – machen? Nein: plötzlich haben wir Verantwortung, Deadlines, Projekte, To-do-Listen, Zeitdruck, merkwürdige Beziehungen… und na ja, irgendwie auch so ein „inneres Kind“, das dann „öfter mal“ dazwischenplappert und es alles nicht einfacher macht.

Und jetzt kommt der stoische Twist – ich bin da grad im Game, finde das spannend: Nicht alles, was sich laut anfühlt, ist es wert gehört zu werden oder wichtig. Nicht alles, was wichtig ist, ist kontrollierbar. Apropos Kontrolle: Wann hast du das letzte Mal ein Projekt, eine To-Do-Liste wirklich nach „Termin“ fertig bekommen? Ich hab´s schon vor langer Zeit aufgegeben, erwische mich aber immer mal wieder dabei, dass ich´s versuch – und das ist eigentlich Lebenszeit, die verschwendet ist. Aber Zeit – so hat das mal eine weise Frau gesagt – ist sowieso ein „menschliches Konstrukt“. To-do-Listen vermutlich ebenfalls. Und das „innere Kind“ ist ganz sicher auch nicht dafür da, all die Verantwortung dafür zu tragen, was bei uns nicht so gut läuft. War es nie und wird es nicht.

Also: Setz es ruhig auf den Beifahrersitz deines Lebens – freundlich, aber bestimmend – und lass dein Erwachsenen-Ich ans Steuer. Das erwachsene, das nüchterne Ich. Das im Hier und Jetzt. Das, was sagt: „...

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