Deine Gelenke – Deine Entscheidung
Moin moin!
Ich melde mich mal wieder – weil es ein paar Neuigkeiten gibt und ich nicht wollte, dass du mich vergisst. Naja und es war privat einiges los... leider nicht so Schönes. Aber gekotzt wird später, also:
Mein letzter Newsletter ist ja schon eine Weile her … UND DA HATTE ICH WAS VERGESSEN!!!
Es ging ja um „Das Beste, was du deinen Gelenken schenken kannst …“ – und dazu sollten noch Kollagen, Vitamin C, Antioxidantien, Körperfettreduktion und Stressmanagement. Ich hatte ja „nur“ über Bewegung geschrieben.
Denn Bewegung ist wichtig: sie liefert die (Erhaltungs-)Reize für Knorpel, Sehnen und Co., aber Nährstoffe sind mindestens genauso wichtig. Einige Modellversuche zeigen, dass wir im Schnitt 2–4 g Glycin pro Tag aufnehmen und noch mal 2–4 g selbst pro Tag herstellen können – aber 10–15 g pro Tag benötigen! Heißt: Etwa 5 g Glycin fehlen. Und was ist Glycin?
Eine süß schmeckende, klitzekleine Aminosäure und wichtig(st)er Bestandteil des Bindegewebes und Kollagens. Vermutlich – ich sage „vermutlich“, weil es noch Lücken in den Daten gibt – reduzieren sich die Synthesewege mit zunehmendem Alter; der Bedarf ist in der Schwangerschaft und bei intensivem Training erhöht. Zudem ist Glycin Bestandteil von Kreatin und auch von Glutathion – das eine liefert Energie, das andere hilft beim „Entgiften“.
Wo findest du Glycin? Primär im Kollagen. UND DAS IST JA DAAAAS kontroverseste Thema: Die einen lieben Kollagen, die anderen hassen es. Aber was ist Kollagen? Es ist ein kalorienarmes, proteinreiches, eher hypoallergenes Aminosäurepulver, das recht viel Arginin, Prolin, Hydroxyprolin und auch Glycin liefert. Das Allerschlimmste, was passieren kann, wenn du Kollagen kaufst und nimmst? Es liefert einfach nur semiessentielle Aminosäuren und dein Körper macht daraus, was er gerade benötigt. Weder giftig, noch teuer, noch sinnlos. Protein musst du eh aufnehmen! Jeden Tag!
Und das Beste, was passieren kann? Es reduziert Gelenkschmerz, verbessert Wundheilung, hat einen klitzekleinen Effekt auf die Haut, hilft bei der Regeneration nach Verletzungen und liefert viel Glycin für Bindegewebe, Glutathion und Kreatin.
Die Daten sind hier seeeeehr gemischt – es gibt aber eigentlich gar keine Nachteile, aber potenzielle Vorteile, es zu nehmen. Ich verstehe den ganzen „Hate“ gar nicht. Kauf’s hier – oder kauf’s nicht. Aber Angst oder ein „schlechtes Gefühl“ dabei zu haben, wenn man es nimmt, braucht man nicht – es hat halt keinerlei Nachteile. Ich nehme es, weil ich es lieber habe und die potenziellen positiven Effekte nutzen möchte, als in 20 Jahren zu sagen, wenn die Daten zeigen, dass doch das positive überwiegt... hätte ichs...