ÜBER CHRIS EIKELMEIER

PHYSIO
kPNI-THERAPEUT
Athlet & Coach

KEIN STANDARD-GESUNDHEITSKRAM.

Hi, ich heiße Chris – und ich liebe es zu schreiben. Und darum geht es auf diesem Blog! Ich erkläre dir, warum dein Körper Probleme machen kann – und was du verändern kannst, damit er (wieder) funktioniert und belastbar wird.

Meine Mission

20+

JAHRE PRAXIS, THERAPIE & KRAFTSPORT

300+

FACH­ARTIKEL SEIT 2013

6

BÜCHER VERÖFFENTLICHT

3

EIGENE MARKEN

∅

UNSERIÖSER UNSINN

01 · KURZPROFIL

Chris Eikelmeier: Physiotherapeut, kPNI-Therapeut, Sportler & Gründer

Ich bin seit fast 2 Jahrzehnten Physiotherapeut, Therapeut für klinische Psychoneuroimmunologie mit Abschluss der universitären Weiterbildung zum Master Propio in klinischer Psychoneuroimmunologie, Trainer, Gesundheits- und Ernährungsberater, Dozent und von ganzem Herzen Athlet. Und ich saß im Rollstuhl, war dummerweise schon einige Male schwerer verletzt, hatte Reizdarm, Allergien, Akne, war ständig erkältet – und schon lange nicht mehr.

Meine eigenen Erfahrungen, die tägliche Arbeit mit Patienten und Sportlern sowie unzählige gelesene Fachbücher und wissenschaftliche Arbeiten haben meine Sicht auf Gesundheit, Training und Therapie geprägt. Deshalb schreibe ich auf dieser Plattform humorvolle, pragmatische und evidenzbasierte Artikel – mit vielen Erfahrungen aus der Praxis am Patienten und Klienten!

Von frei zugänglichen Blogartikeln über ausführliche Fachartikel bis hin zu vollständigen eBooks und Fachbüchern. Schreiben ist für mich eine Möglichkeit, Wissen festzuhalten, zu strukturieren, zusammenzufassen und auf einfache Weise weiterzugeben.

Ich möchte damit mein Wissen für mich und alle anderen Menschen festhalten und ja, vielleicht auch eine klitzekleine „Spur“ hinterlassen.

#therapeut #coach #trainer #athlet # nerd #masterkPNI #physio #autor #gründer #ausbilder

Chris Eikelmeier Handstand Warstein Ultimativer Athlet

CHRIS EIKELMEIER
PHYSIO · kPNI · ATHLET & COACH

2 · MEINE STORY

Was viele
wissen wollen?

Ich wurde 1986 geboren und war schon als Kind ziemlich aktiv – vielleicht auch etwas hyperaktiv. Klettern, Sprinten, Springen, Fußball, Taekwondo, Leichtathletik, Judo, Thai- und Kickboxen und Breakdance: Ich probierte fast alles aus und trainierte vieles sehr diszipliniert und mit Hingabe.  Mit ungefähr 13 Jahren begann ich zusätzlich mit dem Krafttraining. Sport war früh ein großer Teil meines Lebens und meiner Identität. Mein Körper machte aber nicht immer so mit, wie ich wollte?

Ich hatte Rückenbeschwerden, Akne, Heuschnupfen, einen empfindlichen Darm und war nach vielen Trainingseinheiten immer erkältet. Zeitweise musste ich zehnmal am Tag zur Toilette. Gleichzeitig trainierte ich viel, war diszipliniert und maximal motiviert – aber lange weder besonders stark noch besonders muskulös oder leistungsfähig.

Als junger leistungsorientierter Sportler hatte ich viele Fragen an meine Trainer: Wie baue ich optimal Muskeln auf? Wie werde ich stärker und schneller? Wie erhole ich mich besser? Was soll ich essen? Richtig gute Antworten bekam ich selten – aber von den Empfehlungen Durchfall des Todes und Akne … danke noch mal!

Dann wurde ich als Jugendlicher auch noch für sportunfähig erklärt: „Nie wieder Sport. Sei vorsichtig, du bist doch noch so jung.“

Ein Orthopäde verbot mir sogar das Radfahren!? Als ich heulend nach Hause kam, rief meine Mutter dort an und fragte, was er mir eigentlich erzählt hatte. Der Arzt schien kaum zu begreifen, was diese Aussage bei mir ausgelöst hatte. In diesem Moment ging es für mich nicht nur um Rückenschmerzen. Es fühlte sich an, als hätte man mir einen Teil meiner Zukunft genommen. Kennste, oder?

Also las ich schon früh Artikel über Training und Biochemie, kaufte von meinem Taschengeld Bücher und konsumierte unzählige „gut beworbene“ Nahrungsergänzungsmittel, ohne wirklich zu wissen, ob und wofür sie gut sein sollten. Testosteronerhöhung hier, Muskelaufbau dort, geiler aussehen in wenigen Wochen – die Klassiker als junger Pubertierender. Das ist heute ja nach wie vor so wie vor 30 Jahren!

Das kennst du vielleicht: Da liegst du auf dem Sofa, siehst die nächste Werbeanzeige und erfährst, wie wichtig Stoff XY angeblich für dich ist. Wie du ohne diesen Stoff bisher überhaupt überleben konntest, ist dir schleierhaft? Mir auch.

Ich besuchte verschiedene Ärzte und Physiotherapeuten. Begriffe und Diagnosen gab es genug: Scheuermann, Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz, Skoliose, Lendenwirbelsäulen-Syndrom, Brustwirbelsäulen-Syndrom, Impingement in allen Formen und Farben und so weiter.

Ich wusste anschließend ziemlich genau, was angeblich alles falsch an mir war. Ich wusste nur nicht, was ich konkret tun sollte. Mit ungefähr 16 Jahren fragte ich mich: „Wie soll das eigentlich weitergehen, wenn ich jetzt schon so kaputt bin?“

Zu dieser Zeit absolvierte ich zunächst eine Ausbildung im IT-Bereich mit Fachabitur. Von dem wenigen Geld, das ich hatte, kaufte ich primär Bücher über Anatomie, Training, Rehabilitation, Ernährung & Biochemie und medizinische Grundlagen. Nicht, weil ich damals schon wusste, wohin mich das führen würde. Sondern weil ich Antworten brauchte für meine eigenen Probleme und Ziele. MIT 13 JAHREN FING DAS SCHON AN!

Diagnose sportunfähig #1?

Neben meinen Rückenproblemen kam eine größere Schulterverletzung hinzu. Wieder stellte ich dieselben Fragen: Kann ich weiter trainieren? Wie komme ich zurück? Was kann ich beeinflussen? Die Antwort des Arztes war: „Entweder geht’s oder es geht nicht – einfachste Medizin!“

Danke, Herr Doktor.

Ich wurde an der Schulter operiert – in der Nachbetrachtung vermutlich unnötigerweise. In der Rehabilitation bekam ich kaum Erklärungen, dafür einige Bewegungen mit einem Besenstiel und weitere Hinweise auf meine angeblichen Defizite: Skoliose, Becken, Plattfüße. Ich fühlte mich dadurch aber nicht besser und motivierter, sondern noch kränker (UND DAS KENNT JEDER PATIENT EXAKT SO!). Also las ich weiter. Mehr über Training, Rehabilitation, Ernährung, Mikronährstoffe, Regeneration und später immer stärker auch Biochemie, Immunologie und Stoffwechsel.

Mit der Zeit verstand ich aber mehr. Meine Schulter wurde wieder fit. Ich veränderte mein Training und meine Ernährung. Gleichzeitig verbesserten sich meine Verdauung, mein Hautbild, Heuschnupfen und Infektanfälligkeit deutlich. Plötzlich baute ich besser Muskulatur auf, war leistungsfähiger und kaum noch verletzt? ENDLICH SAH ICH TRAINIERT AUS?

Naja, ich glaube ich war schon als Jugendlicher nicht blöde und habe mir schon früh gedacht, dass unser Körper eine Einheit ist? Ja, das kann man so sagen. „Der Körper trennt nicht zwischen Orthopädie, Stoffwechsel, Nervensystem, Immunsystem, Psyche, Ernährung und Leistungsfähigkeit. Warum sollten wir es dann tun?“

Eine Gesundheit. Ein Körper. Oft gibt es hinter den ganzen Symptomen „eine Hand voll Ursachen“, welche oft übersehen werden.

Also: Wenn du willst, dass etwas gut gemacht wird – dann mach es selbst?

Deine Gesundheit ist deine Verantwortung! Eigentlich wollte ich Medizin studieren, hatte aber kein Abitur. Also begann ich nach der IT-Ausbildung die Ausbildung zum Physiotherapeuten. Nun las ich nicht mehr nur, weil ich selbst Beschwerden hatte. Ich las, weil jeden Tag neue Menschen mit neuen Fragen vor mir standen und die Standard-Physiotherapie nur einen Bruchteil davon beantworten konnte…

Warum heilt die eine Sehne gut und die andere kaum? Warum hat der eine Patient Rückenschmerzen und schläft gleichzeitig schlecht? Warum bringt derselbe Trainingsplan bei zwei Menschen vollkommen unterschiedliche Ergebnisse? Warum werden manche Beschwerden chronisch? Welche Rolle spielen Ernährung und Mikronährstoffe, Psychologie, Stress, Schlaf, Immunsystem und Stoffwechsel?

Schon während der Ausbildung interessierten mich besonders die Dozenten, die nicht nur Lehrbuchsätze wiederholten, sondern Studien heranzogen und besprochen haben. Also begann ich wissenschaftliche Arbeiten zu lesen. Anfangs ohne zu wissen wie das genau ging. Irgendwann so viel, dass daraus Fachartikel, Vorträge, Seminare, Bücher und dieses Magazin entstanden – das was ich in der Praxis gesehen habe und das, was ich in Studien gelesen habe, wollte ich einfach sauber festhalten. Für mich, für dich, für alle.

Nach meiner IT-Ausbildung und der Ausbildung zum Physiotherapeuten war ich wieder fit, stark und leistungsfähig. Ich trainierte weiter leistungsorientiert, machte Breakdance, Krafttraining und bereitete mich irgendwann auf Wettkämpfe im Kreuzheben vor. Dann trat mein persönliches Worst-Case-Szenario ein: Ein großer Bandscheibenschaden führte zu einer schweren neurologischen Symptomatik mit Cauda-equina-Syndrom. Ich konnte nicht mehr richtig gehen, mein linkes Bein kaum noch ansteuern oder spüren und verlor zeitweise die Kontrolle über Blase und Darm. Ich saß kurz mal im Rollstuhl, schiss mir in die Hose und musste notoperiert werden!

Im Rollstuhl zu sitzen, während dir Urin am Bein herunterläuft, war eine sehr lehrreiche – aber keine schöne Erfahrung. Ich erinnere mich noch daran, wie ich in meiner Küche auf einem Bein stand und vor Tränen kaum etwas sehen konnte und ich mich – schon wieder – hilflos und alleine fühlte.

Ich hatte Angst, nie wieder richtig gehen zu können. Angst, meinen Sport zu verlieren. Angst, meine Blase und meinen Darm nicht mehr kontrollieren zu können. Angst, vielleicht keine Kinder mehr zeugen zu können. Wer so etwas nicht selbst erlebt hat, kann vermutlich nur schwer nachvollziehen, welche Art von Schmerz eine solche Situation auslöst. Nicht nur körperlichen Schmerz, sondern auch psychischen.

Gleichzeitig sagte ich mir immer wieder: „Wenn die Operation gut läuft und sie mir nichts herausschneiden, was nicht herausgeschnitten werden muss, werde ich wieder vollständig belastbar.“, denn ich habe ja schon gelernt:

„Dein Körper passt sich immer an das an, was du ihm gibst.“

„Ja, ist wohl vorbei mit deinem Sport …“

Besonders motivierend waren die Reaktionen meines Umfeldes damals nicht. Ärzte, Kollegen, Physiotherapeuten und sogenannte Reha-Spezialisten erklärten mir, dass aufgrund der Größe des Schadens und der Narbenbildung vieles vermutlich nie wieder möglich sein würde. Schweres Heben? Eher nicht. Spagat? Wahrscheinlich vorbei. Leistungsorientierter Sport? Besser lassen. „Ja, ist wohl vorbei mit deinem Sport …“ „Siehste, hättest du mal nicht …“ Ja, Arschlecken ihr Ficker! #sorry

Das kannte ich bereits von meinen ersten Diagnose(n) „sportunfähig“. Wieder sollte ich mich mit Einschränkungen abfinden, statt zu lernen, wie ich meinen Körper schrittweise wieder belasten und aufbauen kann? Also arbeitete ich mich tiefer in die Themen Wirbelsäule, Bandscheibe, Nervensystem, Bindegewebe, Krafttraining und Rehabilitation ein. Weil unter uns? Selbst RICHTIG ZERFI.KT zu sein ist was ganze anders als eine Ausbildung zu machen und theoretisch darüber zu lernen! Aber nun gut:

Heute hebe ich wieder schwer, drücke schwere Gewichte über den Kopf, sprinte, mache Handstände und Spagat.

Chris Eikelmeier in einem Fitnessstudio in einer tiefen Vorwärtsbeuge mit den Händen auf dem Boden

Zeitweise habe ich sogar wieder beschwerdefrei Breakdance gemacht – bis ich bemerkte, dass das vielleicht doch etwas unnötig riskant war und mir dabei den Ellenbogen auskugelte. Man muss ja nicht jede Lektion nur einmal lernen…

Meine Erfahrungen und Recherchen rund um Verletzungen, Diagnosen, Verbote und den Weg zurück in ein belastbares Leben habe ich später in meinem Buch „Diagnose sportunfähig“ verarbeitet.

physio-fachbuch-ernaehrungsstrategien-in-der-physiotherapie-chris-eikelmeier-diagnose-sportunfaehig

„Belastest du deinen Körper, wird er stärker. Entlastest du ihn, wird er schwächer.“ – DAS ist einfachste Medizin, Herr Doktor!

„Ich möchte dir zeigen, warum dein Körper Probleme macht und wie du ihn wieder in Ordnung bringst. Belastbar statt kaputt.“

03 · WHY

Warum ich schreibe
und wofür dieser Blog steht?

Im Bereich Physiotherapie, Training, Ernährung und Gesundheit gibt es unzählige Mythen und Missverständnisse. Jeden Tag werden wir mit neuer „Wissenschaft“ bombardiert: Mal ist Krafttraining gefährlich, dann unverzichtbar. Mal sind Kohlenhydrate das Problem, mal Fette, Gluten, Zucker oder Stress. Eine Studie erscheint – und wenige Stunden später gibt es hundert Beiträge mit verschiedensten Schlussfolgerungen, neuen Verboten und Gesundheit scheint dadurch immer komplizierter zu werden! Oft mit geiler Schlagzeile, aber wenig Bezug zu Methodik und tatsächlichem Ergebnis. Das Problem: Studien liefern nicht automatisch praktische Anleitungen. Man muss fragen stellen bei jeder Studie, mehr Fragen stellen als Antworten hinzunehmen! Denn DIE Wissenschaft gibt es so nicht. Wissenschaft sagt nicht einfach – sie fragt, prüft und korrigiert sich. Ich möchte wissenschaftliche Daten deshalb mit praktischer Erfahrung verbinden, ohne Einzelfälle (N=1) zur Wahrheit zu erklären – aber auch ohne so zu tun, als wäre Erfahrung wertlos, nur weil sie (bisher) nicht in einer randomisierten kontrollierten Studie veröffentlicht wurde. Aber ja, ich mag Wissenschaft, sehr sogar.

Weitere Fun-Facts zu mir*? Ich liebe Steak, Pizza, Eis, Sprint und Handstand. Auf meiner Toilette liegen Biochemie- und Kochbücher. Vor dem Schlafengehen lese ich Studien über Muskelphysiologie, Sehnen, Bandscheiben, Stoffwechsel, Immunologie oder Psychologie. Die meisten gucken Netflix oder scrollen auf Insta, ich lese in der Zeit Studien, Fachbücher oder trainiere… Erklärt aber zumindest diesen Blog. Die theoretisch perfekte Intervention und Theorie ist allerdings wertlos, wenn sie niemand umsetzt! Deshalb versuche ich, komplexe Inhalte verständlich, praxisnah und möglichst interessant zu erklären. Und weil Gesundheit und Wissenschaft schon ernst genug sind, gerne mit etwas Humor.

Ich wollte hier eigentlich noch schreiben, dass ich dir dabei helfe, schöner zu werden. Aber das können wir je nach Ausgangslage leider nicht versprechen.

CHRIS EIKELMEIER
AUTOR · NERD · DOZENT

04 · MEIN WEG

Was ich gelernt habe
und so

FRÜHE JAHRE

Reizdarm, Allergien, Verletzungen und KEIN Sixpack

Ich war schon immer Sportler: Leichtathletik & Sprint, Breakdance, Taekwondo und Kickboxen, Fußball, später Kraftsport. Aber bis zu meinem 19ten Lebensjahr war ich nicht in Form, häufig verletzt, hatte Reizdarm, Allergien, starke Akne und war eher verletzt, am Niesen und mehr auf Toilette als beim Wettkampf. Kraftsport fing 1999 an.

SCHULTER-OP #1

Verletzung beim Breakdance mit 17

Ich verletzte mich beim Breakdance, wurde an der Schulter operiert (unnötigerweise), nahm 20kg zu, kam in Kontakt mit der Physiotherapie und machte meine Ausbildung. Und eine Diät: Dabei aß ich primär Ćevapčići & Majo, Bacon und Eier hatte dann plötzlich keine Allergien mehr, kaum Akne und das erste Mal Sixpack. Daraufhin folgte:

AUS EIGENBEDARF

Klinisch-wissenschaftliche Aus- und Fortbildungen

  • Staatlich anerkannter Physiotherapeut, Ausbildung 2006–2009
  • Master Propio in klinischer Psychoneuroimmunologie, Universidad de Salamanca / Akademie für klinische Psychoneuroimmunologie, Abschluss 2022, 60 ECTS
  • Zertifizierter Therapeut für klinische Psychoneuroimmunologie, Abschluss 2013
  • Hochschulmodul „Certificate of Basic Studies – Evidenzbasiertes Arbeiten in der Physiotherapie“, Hochschule Osnabrück, 5 ECTS
  • Manualtherapeut für ganzheitliche Neuroorthopädie bei GaNEO, Abschluss 2012
  • Medizinischer Trainingstherapeut, MTT & KGG bei functio, Abschluss 2010
  • Ab 2004 verschiedene Scheine zum: Ernährungstrainer A/B/C-Lizenz, Ernährungsberater, Mikronährstofftherapie, Food Coach, NLP-Coaching, Personal Training…

2012

Saß ich kurz im Rollstuhl…

Durch eine große Rückenverletzung mit Cauda Equina Syndrom und Verlust meiner Darm- und Blasenkontrolle, welche ich mir bei der Vorbereitung auf einen Kreuzhebe-Wettkampf zugezogen habe, wurde ich notoperiert und noch einmal wachgerüttelt demütiger zu sein.

2013

STRENGTH FIRST® gegründet + Praxis eröffnet

STRENGTH FIRST® war mein Jugendtraum: Mein eigenes Kraftsportstudio in Warstein! Daraus sind Fachfortbildungen, mein Blog und meine Bücher entstanden. Zusätzlich eröffnete ich 2013 meine Praxis für Physiotherapie und Psychoneuroimmunologie in Warstein.

Ab 2012

Lehr-, Autoren- und Ausbildungstätigkeit

AB 2010

Der erste Artikel. Der erste Blog.

Ich fing an zu schreiben um Wissen festzuhalten. Alles was ich gelernt und gelesen habe habe ich verständlich und prägnant niedergeschrieben, aber in meinen eigenen Worten. Daraus ist 2010 mein erster Blogartikel entstanden mit etwas (immer noch) eigenwilligem Schreibstil. Aber YOLO, oder? Zuvor war ich als Admin und Breakdance-Coach in einigen Foren aktiv und erklärte verschiedene Tricks in Schriftform (damals gab es tatsächlich kein YouTube!).

2019

Götterspeise NEM® Einfach gute Nahrungsergänzungsmittel.

Ich habe Götterspeise NEM® gegründet, weil ich vielen Produkten auf dem Markt nicht vertraut habe – und weil ich meinen Patienten und Klienten etwas einfaches und gut kombiniertes empfehlen wollte. Unsere Produkte sind: sinnvoll dosiert, sauber produziert, praxisrelevant kombiniert und regelmäßig unabhängig geprüft sein.

2023

STRENGTH FIRST Magazin: Erweiterung des Blogs

Das Magazin war die logische Weiterentwicklung meines Blogs. Aber dasselbe Prinzip wie immer: kein unseriöser Unsinn, sondern praxisrelevantes Wissen was funktioniert*, ohne es unnötig zu verkomplizieren!

*… und nicht so langweilig geschrieben ist!

Mehr lesen

Ein Schein ist kein Ersatz für Erfahrung

Qualifikationen sind wichtig, klar. Gerade wenn Menschen gesundheitliche Informationen lesen, möchten sie wissen, wer dahintersteht und auf welcher Grundlage diese Person schreibt. Trotzdem lege ich persönlich nicht zu viel Wert auf Titel allein. Ein Zertifikat bestätigt eine absolvierte Ausbildung oder bestandene Prüfung. Es zeigt aber nicht, wie viele Bücher und wissenschaftliche Arbeiten jemand gelesen hat, wie sorgfältig er Informationen bewertet oder wie er mit einem echten Menschen vor sich umgeht oder welche praktischen Erfahrungen diese Person durchlebt hat oder durchleben musste.

Es zeigt nicht die tägliche Arbeit mit Patienten. Es zeigt nicht die Fehler, die jemand selbst gemacht hat. Und es zeigt nicht, wie sich die eigene Meinung durch neue Daten und praktische Erfahrungen verändert hat.

Ich kenne den Körper aus verschiedenen Perspektiven: als Physiotherapeut, Therapeut, Trainer, Dozent und Autor – aber auch als Sportler, Verletzter, Patient und zeitweise ziemlich verzweifelter Mensch.

Die Kombination aus Theorie und Praxis, aus Leistungssportler und ehemaligem Rollstuhlfahrer, macht vermutlich meine Perspektive aus und ist unbezahlbar und ist kaum zu kopieren. Ob mich das zu einem guten Therapeuten, Trainer oder Autor macht, sollen andere beurteilen. Ich glaube zumindest, dass ich eine Menge gelernt habe und etwas weiterzugeben habe.

Also ja: Hier gibt es etwas zu holen! Du findest auf dieser Plattform Wissenswertes, Praktisches und Funktionierendes aus den Bereichen Training, Physiotherapie, Ernährung, kPNI und der menschliche Gesundheit. Wissenschaftlich basiert, meist natürlich mit Quellenangaben und möglichst nah an der Praxis. Mein Ziel ist nicht, dir vorzuschreiben, wie du zu leben hast, sondern dir komplexeste Dinge so einfach und verständlich wie möglich zu vermitteln.

Ich möchte dir helfen, Zusammenhänge zu verstehen, Informationen besser zu bewerten und fundiertere Entscheidungen für deine Gesundheit und dein Training zu treffen. Ich möchte dir Zeit sparen. Ich möchte dir einige der Fehler ersparen, die ich selbst gemacht habe. Und ich möchte dich dazu befähigen, deine Gesundheit und Leistungsfähigkeit stärker in die eigene Hand zu nehmen. Nicht mit Angst. Nicht mit Verboten. Nicht mit dem nächsten übertriebenen Versprechen. Sondern mit Wissen, Verständnis und einem Plan, der auch ins echte Leben und einen normalen Alltag passt.

05 · PRAXIS & ERFAHRUNG

Was noch
interessant ist?

Klienten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum reisen für Beratungen und Fort- und Weiterbildungen zu uns! Seit knapp 20 Jahren! Danke für´s Vertauen!

20+

THERAPIE, BERATUNG, COACHING

Ich mag zwar Wissenschaft, Mechanismen und Theorie, aber ich bin kein Theoriemensch. Ich behandle und berate seit über 20 Jahren echte Patienten und Klienten mit echten Problemen – von chronischen Schmerzen bis zum Wettkampfathleten mit Überlastungssyndromen, vom Reizdarm bis zum perfekten Schiss. Kurz: Theorie ist nett, aber es muss in der Praxis funktionieren.

∞

ECHTE MENSCHEN

Jeder Mensch ist anders. Was ich in 20 Jahren lernen durfte: Schubladendiagnosen sind meistens falsch und Schubladentherapien noch öfter. Gleiche Symptome in der Physiotherapie oder gleiche Ziele im Powerlifting, benötigen nicht immer die gleichen Lösungen.

Gesundheit

IST NICHT KOMPLIZIERT!

Jahrtausende hat der Mensch überlebt, war leistungsfähig und belastbar, ohne Spiroergometrie, Blut-Analytik und Motivations-Zitate auf Instagram und was soll ich sagen: Gesundheit ist zwar komplex, aber nicht kompliziert. Aber Einfachheit verkauft sich oft nicht so gut und hört sich nicht so schick an. Albert sagte: Man soll die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher!

Theoretisch gut

JEDER HAT EINEN PLAN…

… bis er eins in die Fresse kriegt! Das ist ein nettes Zitat von Mike Tyson und sagt ziemlich viel aus: Eine Theorie und ein Plan kann nett sein, aber zu oft funktionieren logische Dinge nicht so einfach und nicht für jeden. Selbst mal praktische Erfahrungen als Patient gemacht zu haben, als Leistungssportler, als Mensch, das ist unbezahlbar.

STRENGTH FIRST®

06 · MEINE MARKE

2013 gestartet als lokales Kraftsportstudio und weiterentwickelt zur Fortbildungsakademie für evidenzbasierte und praxisrelevante Weiterbildungen für Therapeuten & Trainer.

STRENGTH FIRST® ist heute: Therapeuten- & Trainer-Ausbildungen, Seminare, Workshops, Events für Menschen denen Qualität und praxisrelevantes Wissen wichtiger sind als stumpf Zertifikate zu sammeln. Patienten, Therapeuten und Trainer reisen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zu uns an!

Gegründet mit dem Anspruch: Wissen, das man sofort am nächsten Morgen in der Praxis oder im Training anwenden kann, für bessere Klienten- und Patientenzufriedenheit in Therapie und Training.

Götterspeise NEM®

07 · MEINE MARKE

Ich hab Götterspeise gegründet, weil es mir auf dem Supplement-Markt zu viele schlechte Produkte, irreführendes Marketing und zu viele unbrauchbare Monopräparate gab, die ich ungerne meinen Patienten empfehlen wollte.

Götterspeise NEM® steht für Nahrungsergänzungsmittel, die ich selbst nehme und hinter denen ich stehen kann, weil ich genau weiß, was drin ist, in welcher Dosierung und warum. Weil? Ich entscheide was rein kommt und was nicht und was ich selbst im Labor testen lasse! 2019 habe ich diese Firma gegründet und mittlerweile empfehlen Therapeuten, Trainer, Ärzte und Berater unsere Produkte in ihren Praxen und Studios! Danke auch hier! WIE GEIL IST DAS DENN?

Und: Newsletter*-Abonnenten bekommen 10 % auf die erste Bestellung! Just saying.

*Newsletter lohnt sich aber sowieso!

8 · ZUSAMMENARBEIT?

Wie du mit mir
zusammenarbeiten kannst?

Seit 2013 bilde ich Therapeuten, Trainer und den interessierten Laien in unterschiedlichen Themen weiter und berate auch 1:1 in meiner Praxis für Physiotherapie und klinische Psychoneuroimmunologie in Warstein und in meinem Kraft- und Gesundheitsstudio STRENGTH FIRST®.

STRENGTH FIRST AKADEMIE

Ausbildung & Fortbildung für Therapeuten und Trainer

Fortbildungen für Physiotherapeuten, Heilpraktiker und Trainer. Evidenzbasiertes Arbeiten, praxisrelevantes, praxiserprobtes und immer aktuelles Wissen.

Events

1:1-Beratung

1:1-Beratungen mit mir

Du kannst natürlich 1:1 mit mir zusammenarbeiten. Sei es in Sachen Übungsausführungen, Rehabilitationsplanungen, Ernährungs- und Gesundheitsberatung, Coaching und Trainingsplanung. Die Warteliste ist zwar nie leer, aber bei Bedarf einfach melden.

Therapie & Beratung

VORTRÄGE

Fachvorträge & Keynotes

Regelmäßig halte zu unterschiedlichen Fachbereichen Vorträge in Firmen, Praxen, Kliniken und Studios. Wenn du hier Interesse hast, gleiches Spiel: Einfach mal unverbindlich anfragen.

Kontakt

ONLINE

Digitale Weiterbildungsformate, Fachartikel und eBooks.

Premium-Artikel, eBooks, Trainingspläne, Rehab-Guides und Online-Kurse für alle, die nicht reisen können oder wollen, aber den selben Qualitätsanspruch wie bei unseren Live-Events suchen.

Shop